Futtern (fast) wie bei Muttern
Ein kleines Anekdötchen, ursprünglich per Smartphone zu Blog gebracht:
Nach den anstrengendsten, aber auch eindrucksvollsten 30km meiner bisherigen Radreise kam ich gestern in Donaueschingen vorbei. Nichtsahnend traf ich auf zwei englische Fernradler, von denen einer gerade seine geplante Weltreise begann (eine Packtasche voll mit Kartenmaterial - ich bin mal gespannt, ob er den Ballast noch abwirft). Kurz darauf wurde mir klar, dass ich mich im Zentrum der Radreisetouristik befinde - in Donaueschingen "entspringt" die Donau, oder besser gesagt wurde hier ein Wasssepfützchen als Flussursprung definiert.
Nach einer weiteren Quellbesichtigung in Schwenningen radelte ich den Neckarradweg weiter bis Rottweil und frahte mich dort zum Gefängnis durch, wo - ganz in der Nähe! - mein Gastgeber wohnt. Wie ich mich so bei Passanten zum Knast durchfragte, kam ich mir ein bissl wie die Gangsternbraut vor, bis ich das niedliche Gefängnisgebäude sah, was bezeichnenderweise direkt neben der Jugendherberge mitten im Stadtzentrum liegt.
Nach einem Kaffee entschlossen wir uns, zum Abendbrot einen (vegetarischen) Döner zu holen und landeten in einem kleinen Laden in der Innenstadt. Wie ich so erzählte, dass es in Frankreich beim"Kebab" keine vegetarischen Alternativen gäbe, mischte sich der Dönermann ein und fragte, woher wir seien. Ich hatte Halloumi erwähnt und das gäbe es nur in Ostdeutschland. Ich antwortete: "Dresden," woraufhin er meinte, da hätte er sechs Jahre lang gearbeitet.
Es stellte sich raus, dass er bei DEM Dönerladen meiner Studienzeit - dem Dürüm Kebab Haus in der Dresdner Neustadt - gearbeitet hat und wir tauschten uns über Stimmung, Spezialitäten (Heike Dürüm mit Auberginen!), Mitarbeiter (Heike) und Apfeltee aus. Was hab ich mich gefreut und ich glaube, auch er fand's auch schön, über alte Zeiten zu reden. Der Döner jedenfalls schmeckte wie zuhause ;-)
Fotos folgen. Rechtschreibkorrektur ist schon erfolgt.
Nach den anstrengendsten, aber auch eindrucksvollsten 30km meiner bisherigen Radreise kam ich gestern in Donaueschingen vorbei. Nichtsahnend traf ich auf zwei englische Fernradler, von denen einer gerade seine geplante Weltreise begann (eine Packtasche voll mit Kartenmaterial - ich bin mal gespannt, ob er den Ballast noch abwirft). Kurz darauf wurde mir klar, dass ich mich im Zentrum der Radreisetouristik befinde - in Donaueschingen "entspringt" die Donau, oder besser gesagt wurde hier ein Wasssepfützchen als Flussursprung definiert.
Nach einer weiteren Quellbesichtigung in Schwenningen radelte ich den Neckarradweg weiter bis Rottweil und frahte mich dort zum Gefängnis durch, wo - ganz in der Nähe! - mein Gastgeber wohnt. Wie ich mich so bei Passanten zum Knast durchfragte, kam ich mir ein bissl wie die Gangsternbraut vor, bis ich das niedliche Gefängnisgebäude sah, was bezeichnenderweise direkt neben der Jugendherberge mitten im Stadtzentrum liegt.
Nach einem Kaffee entschlossen wir uns, zum Abendbrot einen (vegetarischen) Döner zu holen und landeten in einem kleinen Laden in der Innenstadt. Wie ich so erzählte, dass es in Frankreich beim"Kebab" keine vegetarischen Alternativen gäbe, mischte sich der Dönermann ein und fragte, woher wir seien. Ich hatte Halloumi erwähnt und das gäbe es nur in Ostdeutschland. Ich antwortete: "Dresden," woraufhin er meinte, da hätte er sechs Jahre lang gearbeitet.
Es stellte sich raus, dass er bei DEM Dönerladen meiner Studienzeit - dem Dürüm Kebab Haus in der Dresdner Neustadt - gearbeitet hat und wir tauschten uns über Stimmung, Spezialitäten (Heike Dürüm mit Auberginen!), Mitarbeiter (Heike) und Apfeltee aus. Was hab ich mich gefreut und ich glaube, auch er fand's auch schön, über alte Zeiten zu reden. Der Döner jedenfalls schmeckte wie zuhause ;-)
Fotos folgen. Rechtschreibkorrektur ist schon erfolgt.
MuTZelchen - 22. Apr, 10:19